Federalism In Greek Antiquity

Autore: Hans Beck
Editore: Cambridge University Press
ISBN: 0521192269
Grandezza: 19,90 MB
Formato: PDF, ePub
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The world of ancient Greece witnessed some of the most sophisticated and varied experiments with federalism in the pre-modern era. In the volatile interstate environment of Greece, federalism was a creative response to the challenge of establishing regional unity, while at the same time preserving a degree of local autonomy. To reconcile the forces of integration and independence, Greek federal states introduced, for example, the notion of proportional representation, the stratification of legal practice, and a federal grammar of festivals and cults. Federalism in Greek Antiquity provides the first comprehensive reassessment of the topic. It comprises detailed contributions on all federal states in Aegean Greece and its periphery. With every chapter written by a leading expert in the field, the book also incorporates thematic sections that place the topic in a broader historical and social-scientific context.

Griechische Archaik Interne Entwicklungen Externe Impulse

Autore: Robert Rollinger
Editore: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
ISBN: 3050080256
Grandezza: 67,35 MB
Formato: PDF, ePub, Mobi
Vista: 385
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Der vorliegende Band versammelt 16 Beiträge, die auf einen internationalen Workshop zurückgehen, der im Herbst 2001 in Innsbruck stattfand. Der Workshop stand im Kontext eines seit 1999 von den Herausgebern in Innsbruck betreuten längerfristigen Projektes, das sich mit der Analyse der 'formativen Phasen' in der Genese der als griechisch verstandenen Kultur beschäftigt. Als ‚formativ' - so eine Grundthese - sind in diesem Zusammenhang nicht nur die Archaik im engeren Sinne, sondern auch die 'homerische Zeit' sowie die so genannten Dark Ages einzuschätzen. Dieses breit angelegte Verständnis von dem, was als formativ für die spätere griechische Kultur zu gelten hat, hat eine besondere Betonung der Interdisziplinarität der verschiedenen altertumswissenschaftlichen Forschungsrichtungen zur Folge. Es führt aber auch dazu, daß die einzelnen Fragestellungen nicht allein unter der Perspektive ‚der Griechen' angegangen werden können, sondern eine differenzierte Schärfung durch die Anwendung neuer - anthropologisch orientierter - theoretischer Modelle finden müssen. Zwei Forschungserkenntnisse jüngeren Datums sind hierfür von grundlegender Bedeutung. Es ist erstens der Volksbegriff als sinnvolle historische Kategorie in Frage zu stellen, weil sich der aus der Zeit der Romantik stammende Terminus wissenschaftlich nicht ausreichend klar definieren läßt. Er wird durch das Konzept der Ethnogenese ersetzt, mit dem auch die der modernen Migrationsforschung entgegenlaufende Vorstellung von (ein)wandernden Stämmen abgelöst werden kann. Zudem sind zweitens auch der mit dem Volksbegriff eng verknüpfte Terminus der ‚Kultur' zu problematisieren, weil er unter dem begründeten Verdacht steht, zu ähnlichen Schwierigkeiten wie der Volksbegriff zu führen. Gerade weil diese Prämissen inzwischen von einem beträchtlichen Teil der modernen Forschung geteilt werden, und das 'Volk' als historischer Wirkfaktor immer mehr ausgeblendet wird, ist es auffällig, daß die bunte Welt zwischen Ionischem und Ägäischem Meer in der Forschung nach wie vor weithin als 'griechisch' aufgefaßt wird. Obwohl die Rahmenbedingungen für diesen Raum theoretisch erfaßt, die in ihm vorhandenen verschiedenen Entwicklungsprozesse und Entwicklungsgeschwindigkeiten analysiert und die gewonnenen Erkenntnisse in ein immer detaillierter werdendes Raster eingepaßt wurden, blieb all das dennoch auf eine meist als 'griechisch' verstandene Welt als Größe sui generis bezogen. Als spätestens seit den eine markante Zäsur in der Forschung bedeutenden Arbeiten von Walter Burkert auch die Levante als Wirkkraft vor allem für den östlichen Mittelmeerraum nicht mehr zu leugnen war, wurde diese Konzeption, bei aller positiver Rezeption, chronologisch und thematisch marginalisiert. Nur die schon länger nicht übersehbare literarische Beeinflussung, wie immer man deren Ausmaß auch definieren mochte, stand weitgehend außer Streit, auch wurden Impulse für Religion und Mythos konzediert. Damit schienen die wesentlichen Kontaktzonen schon hinreichend abgesteckt. Der Bereich des Politischen hingegen wurde - von der Frage der Genese der Polis abgesehen - nicht in diesen Zusammenhang eingepaßt. Auch soziale und institutionelle Phänomene fanden unter dieser Perspektive kaum Beachtung. Diese extrem selektive Akzeptanz externer Impulse auf die Genese ‚der Griechen' wird von einer ähnlich extremen Eingrenzung der Kontakte mit der Levante auf ein ganz enges Zeitfenster begleitet, auf die "orientalisierende Phase" des homerischen Zeitalters. Dieser Terminus gibt schon den Blick darauf frei, daß die längerfristigen Zusammenhänge und Entwicklungen der archaischen Geschichte Griechenlands weiterhin als Phänomene eines vorwiegend griechisch induzierten Prozesses verstanden wurden. Die Grundtendenz, keine diachrone und thematische Erweiterung auf der Suche nach möglichen Kontakten und Einflüssen zuzulassen, ist auch in neueren Überblicksdarstellungen deutlich spürbar anwesend. So stellt es nach wie vor ein Desiderat der Forschung dar, diese Begrenzungen aufzubrechen. Mit dem vorliegenden Band wird - teilweise direkt auf dem Vorgängerband "Wege zur Genese der griechischen Archaik, Berlin 1996" aufbauend - ein weiterer Schritt in die Richtung gesetzt, die innergriechischen Entwicklungen unter einem räumlich wie chronologisch möglichst breit angelegten Blickwinkel zu betrachten. In den einzelnen Studien des Bandes werden daher bewußt nicht nur literarische und religiöse Phänomene, sondern möglichst viele Bereiche des sozialen, politischen und ökonomischen Lebens aus den genannten formativen Phasen behandelt. Auf der Grundlage dieser Analysen sollte klarer als bisher erkennbar werden, inwieweit die Ausbildung der griechischen Gesellschaften und Kulturen und besonders auch deren Veränderungen auf einen - grundsätzlich stets zu gering veranschlagten - orientalischen Einfluß zurückgehen. Das alle Studien leitende Thema, innergriechische Entwicklungen im Lichte eines umfassenden mediterranen Zusammenhangs zu sehen, soll es erleichtern, interne ‚griechische' Gegebenheiten von externen ‚nicht-griechischen' Impulsen schärfer abzugrenzen. So sollte auch ein präziseres Bild einzelner Phänomene und ganzer Entwicklungen zu gewinnen sein. Wer sich auf derartige Studien einläßt, tut gut daran, sich der wissenschaftsgeschichtlichen und theoretischen Bedingungen, unter denen die eigene Forschung stattfindet, zu vergewissern. Die genannten Forschungsinteressen und -notwendigkeiten führten daher folgerichtig zu einer Dreigliederung des vorliegenden Bandes in: 'Theoretische Aspekte', 'Entwicklungen in Griechenland', 'Externe Impulse'. Aus dem Inhalt: I. Theoretische Aspekte J. M. Hall: Culture, Cultures and Acculturation Ch. Ulf: Die Instrumentalisierung der griechischen Frühzeit. Interdependenzen zwischen Epochencharakteristik und politischer Überzeugung bei Ernst Curtius und Jakob Burkhardt B. Eder: Antike und moderne Mythenbildung: Der Troianische Krieg und die historische Überlieferung L. Thommen: Der spartanische kosmos und sein "Feldlager" der homoioi. Begriffs- und forschungsgeschichtliche Überlegungen zum Sparta-Mythos II. Entwicklungen in Griechenland E. Kistler: "Kampf der Mentalitäten": Ian Morris ́ "Elitist" - versus "Middling-Ideology" W. Scheidel: Gräberstatistik und Bevölkerungsgeschichte: Attika im achten Jahrhundert E. Wirbelauer: Eine Frage von Telekommunikation? Die Griechen und ihre Schrift im 9.-7. Jahrhundert v. Chr. R. Bichler: Das chronologische Bild der "Archaik" in der Historiographie der griechischen Klassik A. Möller: Elis, Olympia und das Jahr 580 v. Chr. Zur Frage der Eroberung der Pisatis K. A. Raaflaub: Zwischen Ost und West: Phönizische Einflüsse auf die griechische Polisbildung? A. Bernabé: Hittites and Greeks. Mythical Influences and Methodological Considerations W. Schmitz: Griechische und nahöstliche Spruchweisheit. Die Erga kai hemerai Hesiods und nahöstliche Weisheitsliteratur G. Lorenz: Asklepios, der Heiler mit dem Hund, und der Orient III. Externe Impulse R. Rollinger: Die Verschriftlichung von Normen: Einflüsse und Elemente orientalischer Kulturtechnik in den homerischen Epen, dargestellt am Beispiel des Vertragswesens B. Patzek: Griechischer Logos und das intellektuelle Handwerk des Vorderen Orients P. W.Haider: Kontakte zwischen Griechen und Ägyptern und ihre Auswirkungen auf die archaisch-griechische Welt

The Ashgate Research Companion To Federalism

Autore: Dr Lee Ward
Editore: Ashgate Publishing, Ltd.
ISBN: 1409499154
Grandezza: 74,16 MB
Formato: PDF
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This comprehensive research companion examines the theory, practice and historical development of the principle of federalism from the ancient period to the contemporary world. The scope and range of the volume is unparalleled; it will provide the reader with a firm understanding of federalism as issues of federalism promise to play an ever more important role in shaping our world.

Der Staat Als Irdischer Gott

Autore: Ludwig Siep
Editore: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161538483
Grandezza: 32,14 MB
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English summary: In the present age, the reference to God within constitutions is just as much a bone of contention as the "deification of the state" because of the threat it may pose to the upholding of human rights. The idea of an "absolute" state has a long history in the political philosophy of modernity and culminates with Hegel. This notion belongs to the emancipation of the secular state from religious and ecclesiastical dictation, to the safeguarding of religious freedom and other fundamental rights. State-determined right is the only source of binding and enforceable laws. Ludwig Siep's study shows how philosophers since the time of the French Revolution viewed the state to be in a liberty-threatening rivalry with religious and economic forces. It could retain the loyalty of its subjects only through an independent imparting of meaning. In the case of emergency, it would have to be worth it to relinquish all private interests and to sacrifice just as much for the state as for belief. This idealization of the state was itself intended to support the protection of individual rights - quite the opposite to the 20th century totalitarian states disdainful of these rights. However, state sovereignty was not sufficiently limited by defensive rights of its citizens - especially in the German tradition. From this, the author draws out the implications for the present discussion in the wake of the "return of religion." In order to secure basic rights in the face of religious powers and private interests, the state must remain the highest judicial authority - it cannot become "post-secular." If religious communities defend human rights credibly, both inwardly and outwardly, and accept the impartial state, there is no need for a "moral" or even "sacred" state authority. In order to rein the global economy, however, some sovereignty must be given over to supranational organs - but without lack of legitimate power resulting in "failed states." German description: In der Gegenwart wird uber den "Gottesbezug" von Verfassungen ebenso gestritten wie uber eine "Staatsvergottung." Die Idee eines "absoluten" Staates hat in der politischen Philosophie der Neuzeit eine lange Geschichte, die bei Hegel gipfelt. Ihr Ziel war die Emanzipation des Staates von der Religion und den wirtschaftlichen Interessen. Ludwig Siep zeigt, dass die Rechte und Freiheiten, die er sichern sollte, durch seine unbegrenzte Souveranitat aber auch gefahrdet wurden. Daraus lassen sich Konsequenzen fur die gegenwartige Diskussion nach der "Wiederkehr der Religionen" ziehen. Der sakulare Staat bleibt notwendig fur die Sicherung der Grundfreiheiten. Auf zivilreligiose Aura kann er aber verzichten, wenn Religionen Menschenrechte aktiv bejahen. Zur Zugelung der globalen Wirtschaft muss er Souveranitat an uberstaatliche Organe abgeben. Dabei darf es aber nicht zu Zustanden ohne legitimes Gewaltmonopol ("failed states") kommen.

Karriere Und Hierarchie

Autore: Hans Beck
Editore: Walter de Gruyter
ISBN: 3050048468
Grandezza: 17,36 MB
Formato: PDF, ePub, Docs
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Das Wichtigste im Leben eines römischen Aristokraten war seine Karriere. Im Konkurrenzkampf um Ansehen, Ehre und Ruhm konnte in der römischen Republik nur bestehen, wer von jungen Jahren an eine erfolgreiche politische Laufbahn einschlug, und das heißt: wer sich erfolgreich um die öffentlichen Ämter bewarb. In der mittleren Republik gab es jedoch keine systematische Rangordnung dieser Ämter in Form eines cursus honorum - eine Vereinheitlichung wurde erst mit der lex Villia annalis des Jahres 180 v. Chr. angestrebt. Das Buch von Hans Beck untersucht erstmals den Verlauf politischer Karrieren in Rom vor dieser Regelung.

Betrachtungen Uber Die Franzosische Revolution

Autore: Edmund Burke
Editore: Рипол Классик
ISBN:
Grandezza: 62,34 MB
Formato: PDF, Mobi
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Mein Kampf

Autore: Adolf Hitler
Editore:
ISBN: 9781911417682
Grandezza: 30,16 MB
Formato: PDF, Kindle
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Als glUckliche Bestimmung gilt es mir heute, da das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses StAdtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns JUngeren als eine mit allen Mitteln durchzufUhrende Lebensaufgabe erscheint! DeutschOsterreich mu wieder zurUck zum groen deutschen Mutterlande, und zwar nicht aus GrUnden irgendwelcher wirtschaftlichen ErwAgungen heraus. Nein, nein: Auch wenn diese Vereinigung, wirtschaftlich gedacht, gleichgUltig, ja selbst wenn sie schAdlich wAre, sie mUte dennoch stattfinden. Gleiches Blut gehOrt in ein gemeinsames Reich. Das deutsche Volk besitzt solange kein moralisches Recht zu kolonialpolitischer TAtigkeit, solange es nicht einmal seine eigenen SOhne in einem gemeinsamen Staat zu fassen vermag. Erst wenn des Reiches Grenze auch den letzten Deutschen umschliet, ohne mehr die Sicherheit seiner ErnAhrung bieten zu kOnnen, ersteht aus der Not des eigenen Volkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens. Der Pflug ist dann das Schwert, und aus den TrAnen des Krieges erwAchst fUr die Nach welt das tAgliche Brot. So scheint mir dieses kleine GrenzstAdtchen das Symbol einer groen Aufgabe zu sein.

Die Philosophie Der Freiheit

Autore: Rudolf Steiner
Editore: FV Éditions
ISBN: 236668911X
Grandezza: 25,42 MB
Formato: PDF, Kindle
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"Das Wissen hat nur dadurch Wert, dass es einen Beitrag liefert zur allseitigen Entfaltung der ganzen Menschennatur." R. Steiner

Greek Federalism During The Nineteenth Century

Autore: Vărban N. Todorov
Editore: East European Monographs
ISBN:
Grandezza: 55,48 MB
Formato: PDF, ePub, Mobi
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Die Abenteuer Von Tom Sawyer Und Huckleberry Finn

Autore: Mark Twain
Editore: BookRix
ISBN: 3736864426
Grandezza: 10,42 MB
Formato: PDF, Kindle
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Das Werk "Die Abenteuer des Tom Sawyer" (Originaltitel: "The Adventures of Tom Sawyer") ist ein Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Das Buch zählt zu den Klassikern der Jugendliteratur; es sprach und spricht aber auch viele Erwachsene an. Es wird, für die Zeit um 1876 ungewöhnlich, in der damals gängigen Alltagssprache erzählt, womit der Autor ein Gegenkonzept zu den damals üblichen Kinderbüchern über Musterknaben und brave Mädchen entwarf. Die Verwendung von Alltagssprache und Kraftausdrücken brachte das Buch in Amerika zunächst auf den Index. Das Werk "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" ("The Adventures of Huckleberry Finn") ist ein am 10. Dezember 1884 in Großbritannien und Kanada und am 18. Februar 1885 in den Vereinigten Staaten erschienener Roman von Mark Twain. Die erste deutsche Übersetzung verfasste Henny Koch, sie wurde unter dem Titel "Huckleberry Finns Abenteuer und Fahrten" 1890 veröffentlicht. Dieser Roman stellt eine Fortsetzung des 1876 erschienenen Romans "Die Abenteuer des Tom Sawyer" dar und wird häufig mit diesem in einem Band veröffentlicht. In "Tom Sawyer" werden die Personen eingeführt und erleben erste Abenteuer. Im Gegensatz zu "Tom Sawyer" enthält "Huckleberry Finn" zahlreiche umgangssprachliche Ausdrücke.