Die Politische Aufgabe Von Religion

Author: Irene Dingel
Editor: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 3525101139
Size: 15,15 MB
Format: PDF, Docs
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English summary: In this volume, the authors study the three major monotheistic religions: Judaism, Christianity and Islam to determine how they each approach their political roles. They discuss the relationship between religion and politics with a special emphasis: How and why do religions consider it normal to engage in political activities? What is the logic behind their aspiration to take on "political tasks"? The contributions consider the political self-image of these religions and compare them to external perception thereof from a nonreligious perspective. German description: Das Verhaltnis von Religion und Politik ist in den vergangenen Jahren verstarkt in den Fokus der Forschung geruckt. Die Autoren dieses Bandes widmen sich diesem Verhaltnis unter einer besonderen Zuspitzung. Ihre Beitrage analysieren, inwiefern es zum Selbstverstandnis von Religionen gehort, einen Beitrag zur Gestaltung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit leisten zu sollen. Mit dieser Problematik verknupft ist eine zentrale Frage: Wie erklart und wie aussert sich der Anspruch von Religionen, eine politische Aufgabe zu besitzen? Im Fokus stehen die drei grossen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam, wobei fur das Christentum zusatzlich die konfessionellen Differenzen in den Blick kommen, die zu ganz unterschiedlichen Einschatzungen der politischen Aufgabe des Christentums gefuhrt haben. Fur alle drei monotheistischen Religionen nehmen die Beitrager jeweils eine Doppelperspektive ein: historische Beispiele erhellen die jeweiligen Bedingungen und Kontexte fur religios motivierte Teilhabe an politischer Gestaltung und Verantwortung; Systematische Entfaltungen versuchen eine Einbettung dieser Beispiele in die spezifischen Denkhorizonte der jeweiligen Religionen. Das so erhobene politische Selbstverstandnis der Religionen wird schliesslich mit der Fremdwahrnehmung dieses Selbstverstandnisses aus nichtreligioser Perspektive kontrastiert.